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Vliesstoff-Konfektionär P. Glatzeder mit Doppel-Premiere

Glatzeder Schutzanzug
„Wir haben uns für die mtex+ sozusagen eine Doppel-Premiere vorgenommen. Wir sind zum ersten Mal als Aussteller dabei und präsentieren der Fachwelt zum Schwerpunktthema ‚Schutztextilien‘ eine absolute Neuheit: SafeComfort®  Schutzanzüge aus dem vollkommen neuen Material Truetec®“, berichtet Kristin Glatzeder, Chefin der P. Glatzeder GmbH, Detmold: „Die für die Arbeit unter Extrembedingungen geeigneten Overalls sind besonders atmungsaktiv und angenehm zu tragen.“  

Das Unternehmen verfügt über moderne Veredelungs-, Druck-, Schnitt- und Nähtechniken für die Vliesstoff-Verarbeitung. Die Produkte (u. a. Schläuche, Stanzteile, Beutel, Rollenware, Kosmetik- oder Sportartikel) werden jeweils in Kooperation mit den Auftraggebern entwickelt.

www.glatzeder.de






 

Thüringen fördert Gemeinschaftsstand – Thorey hat REACH im Blick

Logo Thorey Textilverarbeitung
Thüringen bezuschusst die Teilnahme heimischer Produzenten an einem Gemeinschaftsstand beim Messe-Duo mtex+ & LiMA mit 70 Prozent. Zu den bereits angemeldeten Ausstellern gehört dieThorey Gera Textilveredelung GmbH. „Wir konnten in der Vergangenheit auf der mtex+ sehr gute
Kontakte knüpfen. Diesmal haben wir innovative Ausrüstungslösungen im Gepäck, die mit dem Thema REACH korrespondieren. Es lohnt sich, bei uns vorbeizuschauen“, sagt Geschäftsführer Andreas Ludwig (www.thotex.de). Dem Thüringer SmartTEX-Netzwerk obliegt die Organisation des Kollektivstandes.

Anmeldeschluss ist der 31. Jan.2018.

Kontakt: Thomas Heinick, Tel. 03643 202098, E-Mail: info@smarttex-netzwerk.de

BTS Rail Saxony plant LiMA-Stand

Logo BTS Rail Saxony
Das sächsische Bahntechnikcluster BTS Rail Saxony plant einen Stand auf der LiMA 2018. Gezeigt werden sollen sächsische Leichtbau-Kompetenzen in der Bahntechnik. Mitglieder des Netzwerkes erhalten reduzierte Konditionen bei der Standmiete. Zudem können sächsische mittelständische Unternehmen 4.000 Euro Messeförderung bei der Sächsischen Aufbaubank beantragen. Ausstellungsinteressierte Unternehmen mit Bahnprodukten und -dienstleistungen mel den sich bitte bis zum 15. Januar 2018 unter info@bts-sachsen.de. Mit rund 60 Mitgliedern, wie Bahnzulieferer, Infrastrukturausrüster, Ingenieurdienstleister, Planungsbüros sowie Forschungseinrichtungen aus Sachsen, ist BTS Rail Saxony das größte Cluster der Bahnindustrie in Mitteldeutschland, das mit vereinten Kräften Innovationsprojekte in der Branche vorantreibt und den Freistaat Sachsen als einen der führenden Bahnindustriestandorte in Deutschland positioniert. www.bts-sachsen.de
 

Jetzt Messeförderung beantragen!

Logo Sächsische Aufbaubank
Kleine und mittelständische Unternehmen aus Sachsen können von einer Messeförderung in Höhe von 4.000 Euro profitieren. Informationen zur Beantragung gibt es hier: chsische Aufbaubank

Gemeinsamer Beirat unterstützt Messe-Duo

Sitzung des gemeinsamen Messebeirates mtex+ und LiMA
Die bisher getrennt arbeitenden Fachbeiräte von mtex+ und LiMA haben ihre Zusammenarbeit beschlossen und auf der gemeinsamen Sitzung am 2. November 2017 dem neuen Zwei-Tages-Konzept unter dem Titel „Technische Textilien treffen Leichtbau“ ihre Zustimmung gegeben. Die Vertreter aus der Textilindustrie, dem Maschinenbau, der Fahrzeugentwicklung sowie aus Forschung, Verbänden und Kammern betonten die Gemeinsamkeiten beider Technologiebereiche, die Einfluss auf immer mehr Branchen gewinnen. Die Beiräte unterstützen die Ausrichtung der Messen bei der Realisierung eines anwendungsorientierten Ausstellungsspektrums und Fachprogramms.

Vliesstoff-Spezialist Norafin nach guten Erfahrungen wieder dabei

Portrait von André Lang, Geschäftsführer Norafin Industries

Weitere namhafte Produzenten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz 2018 in Chemnitz

„Wir haben 2016 erstmals auf der mtex+ ausgestellt, dort erstaunlich viele wertvolle Kontakte geknüpft und sogar den Innovationspreis gewonnen. Als sehr vorteilhaft hat sich die Nachbarschaft zur LiMA erwiesen. Ganz klar, dass wir 2018 wieder dabei sind.“ Das erklärte André Lang, Chef des international agierenden Vliesstoff-Herstellers Norafin Industries (Germany) GmbH, Mildenau. Er ist Mitglied im Fachbeirat der mtex+ und zudem das „offizielle Gesicht“ in der Messe-Werbung. Auf der Ausstellerliste für 2018 stehen weitere namhafte Produzenten aus Deutschland, Österreich und der
Schweiz, darunter die ATP adhesive systems AG, Wollerau; die Bandex GmbH, Koblach, die Curt Bauer GmbH, Aue; die P. Glatzeder GmbH, Detmold; die Tenowo GmbH, Mittweida, und die Vowalon Beschichtung GmbH, Treuen.

16. CTT mit Themen zur Zukunft des textilen Leichtbaus – Beginn bereits am 28. Mai

Textil-Technik-Tagung auf der mtex+ 2016 in der Halle 2 der Messe Chemnitz
Die im Rahmen von mtex+ & LiMA 2018 stattfindende 16. Chemnitzer Textiltechnik-Tagung (CTT) beginnt bereits am 28. Mai, d. h. am Vortag der Messe- Eröffnung. Zukunftsweisende Themen sind ressourceneffiziente Verfahren; textiler Leichtbau; Halbzeuge und Preforms; Smart Textiles; Biologisierung in der Fertigung; Prozess- und Struktursimulation sowie Nachhaltigkeit und Recycling. Der Förderverein Cetex Chemnitzer Textilmaschinenentwicklung veranstaltet den zweitägigen Expertentreff gemeinsam mit dem Institut für Strukturleichtbau der TU Chemnitz, dem Sächsischen Textilforschungsinstitut und dem Verband der Nord-Ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie.

Weitere Informationen unter: www.chemtextiles.de

Branchenverband vti meldet Umsatzwachstum

Logo des Verbandes der Nord-Ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie (vti)

Chemnitz ist Zentrum der größten ostdeutschen Industrie- und Technologieregion

Die 16.000 Beschäftigte zählende ostdeutsche Textil- und Bekleidungsindustrie hat sich 2018 bislang mit einem Umsatzplus von 3,2 Prozent deutlich dynamischer entwickelt als die gesamtdeutsche Branche (+ 0,7 Prozent). Das berichtete Dr.-Ing. Jenz Otto, Hauptgeschäftsführer des in Chemnitz ansässigen Verbandes der Nord-Ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie (vti), kürzlich während eines Branchentages in Annaberg-Buchholz. Die überwiegend in Sachsen und Thüringen ansässigen Produzenten realisierten weit über die Hälfte ihres Umsatzes mit Technischen Textilien. Mit ihrer funktionierenden textilen Kette und den ausgeprägten Forschungskapazitäten biete die Region das passende Umfeld für mtex+ und LiMA: „Chemnitz ist das Zentrum der größten ostdeutschen Industrie- und Technologieregion und daher ein lohnenswertes Ziel für Aussteller wie für Fachbesucher aus dem In- und Ausland.“

Sächsische Leichtbaukompetenzen auf einen Blick

Titelblatt Kompetenzatlas Leichtbau 2018
Von A wie Architektur bis Z wie Züge reichen die Anwendungen, die mit sächsischen Leichtbau-Produkten umgesetzt werden. Einen kompakten und konkreten Einblick in die Kompetenzen bei Industrie, Forschung und Netzwerken bietet die zweite Auflage des Leichtbau-Atlas. Ebenso vorgestellt werden die Plattformen, auf denen die Innovationskraft des Freistaates sichtbar wird. Die LiMA hat hier einen festen Platz. Auch Unternehmen und Forschungsinstitute sind vertreten, deren Produkte und Leistungen auf der Chemnitzer Leichtbaumesse „live“ zu sehen sein werden. Einen Blick ins Dokument gibt es unter www.autoland-sachsen.com

Neu: Sonderschau „flexible.protect"

Neue Sonderschau flexible protect auf der mtex+ 2018
„flexible.protect“ ist der Titel einer erstmals auf der mtex+ stattfindenden Sonderschau zu Schutz- und Sicherheitstextilien. 
„Renommierte Hersteller und Forschungsinstitute werden innovative textile Lösungen für den Schutz von Mensch und Natur sowie von mobilen und immobilen Gütern vorstellen“, kündigt Projektleiterin Katja Bauer an.

Interessierte Aussteller der mtex+ können sich ab sofort mit einer Kurzbeschreibung ausgewählter Exponate um die Teilnahme bewerben.
Kontakt: k.bauer@c3-chemnitz.de

Tschechiens Textilbranche wieder stark vertreten

Deutsch-Tschechisches Treffen auf der mtex+ 2016
Tschechiens Textilbranche wird auf der mtex+ 2018 erneut deutlich sichtbar Flagge zeigen. Das betonte Jiri Cesal, Hauptgeschäftsführer des in Prag ansässigen Textilverbandes ATOK, bei einem Treffen von Mitgliedern seines Verbandes und des Verbandes der Nord-Ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie (vti), Chemnitz, unlängst in Brno/Brünn. Da Tschechien nicht über eine eigene Messe für Technische Textilien verfügt, hatten zahlreiche Produzenten bereits in der Vergangenheit die unweit der Landesgrenze stattfindende mtex+ genutzt, um auf dem deutschen Markt ihre
Leistungsstärke zu demonstrieren.

Neue Leichtbauallianz Sachsen stellt sich vor

Logo Leichtbauallianz Sachsen
Die neugegründete Leichtbauallianz Sachsen präsentiert sich auf der LiMA 2018. In diesem Cluster bündeln Wissenschaftler der Technischen Universitäten Chemnitz, Dresden und Freiberg ihr Know-how für neue hybride Bauweisen. „Die Herstellung von Verbundstrukturen aus Metallen, Kunststoffen und Textilien mit integrierten Funktionen soll damit so effizient und kostengünstig werden, dass sie für die Industrie und letztendlich für den Kunden bezahlbar wird. Erste Resultate unserer Zusammenarbeit, die vor allem auf Anwendungen für den Fahrzeug- und Maschinenbau zielen, wollen wir in Chemnitz zeigen. Die LiMA ist das richtige Podium für unsere neue Allianz“, betonen die Professoren Rudolf Kawalla (TU Bergakademie Freiberg), Lothar Kroll (TU Chemnitz) und Hubert Jäger (TU Dresden).

Ingeborg Neumann als Präsidentin des Gesamtverbandes textil+mode wiedergewählt

Portrait_Ingeborg Neumann
Ingeborg Neumann, Präsidentin des Gesamtverbandes textil+mode e. V. (t+m)
Ingeborg Neumann, Präsidentin des Gesamtverbandes textil+mode e. V. (t+m), ist von den Verbandsmitgliedern auf der Jahrestagung 2017 am 12. Sept. in Berlin für weitere drei Jahre einstimmig in ihrem Amt bestätigt worden. Die von ihr geführte Peppermint-Gruppe, Berlin, betreibt sechs Textilfirmen, davon vier in Deutschland. Neue Vizepräsidenten sind Markus Simon, VERSEIDAG-INDUTEX, neuer Vorsitzender des Arbeitgeberverbundes von t+m und künftiger Tarifverhandlungsführer der Branche, sowie seine Stellvertreterin Irmgard Listl, EagleBurgmann. Wolfgang Brinkmann, Ralph Rieker und Ulrich Schnier waren nicht zur Wiederwahl angetreten. Neu in das Präsidium gewählt wurden zudem Stefan Brandmann, Brax Leineweber; Michael Kamm, CBR Fashion Group, und Carl-August Seibel, Josef Seibel Schuhfabrik. Der amtierende Vorsitzende des Forschungskuratoriums (FKT), Franz-Jürgen Kümpers, SGL Kümpers, sowie Justus Lebek, Lebek International Fashion, werden in das Präsidium kooptiert. Die t+m-Vizepräsidenten Klaus Berthold, Bodo Bölzle, Dr. Wilfried Holtgrave, Klaus Huneke, Rolf A. Königs und Dr. Christian Sandler sowie die Mitglieder des Präsidiums Donata Apelt-Ihling, Martina Bandte, Dr. Alexander Colsmann, Désirée Derin-Holzapfel, Franz-Peter Falke, Dr. Klaus Faust, Ottmar Ihling, Thomas Lindner und Heiko A. Westermann wurden im Amt bestätigt.





 

Reflektierende Radfahr-Regenjacke „Wechselhaft“ von Biehler erhielt “Eurobike Award 2017”

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Die neuartige Radfahr-Regenjacke von Biehler im “normalen”  (Herren-Variante) sowie im reflektierenden Zustand (Damen-Variante).  Foto: Biehler
Die Biehler Sportswear GmbH, Limbach-Oberfrohna, ist für ihre neu entwickelte Radfahr-Regenjacke „Wechselhaft“ mit dem begehrten „Eurobike Award 2017“ ausgezeichnet worden. Die Ehrung der sächsischen Hersteller-Firma erfolgte im Rahmen der weltgrößten Fachmesse der Fahrradwirtschaft „Eurobike“, an der sich vom 30. Aug. bis 2. Sept. 2017 in Friedrichshafen 1.400 Aussteller aus mehr als 50 Ländern beteiligten.  

„Bei dieser Jacke gefällt uns die hervorragende Verarbeitung der Funktionsmaterialien. Innovativ ist auch die Idee einer klein zusammenlegbaren Regenjacke aus komplett reflektierendem Material“, lautete das Urteil der Jury. Die in edler Schwarz-Optik gehaltene elastische Jacke mit körperbetontem Schnitt besteht je zur Hälfte aus Polyester und Polyurethan. Sie schützt nicht nur zuverlässig vor Regen und Wind: Das ggf. lebensrettende  Plus ist ihre ringsum ausgezeichnete Sichtbarkeit bei Dunkelheit im Straßenverkehr.

Biehler bietet das innovative „Reflective Rainjacket“ für Damen und Herren unter dem Slogan “100% Made in Germany“ zum Preis von 120.- EUR im Online-Shop an:  www.biehler-cycling.com





 

Sächsische Bandweberei setzt auf leuchtende Hightech-Produkte

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Wanka bei RAMMER: Die Rammer-Geschäftsführer Christian Schwarze (l.) und Annekathrin Schwarze (4. v. l.) begleiteten Ministerin Wanka (3. v. l.) beim Rundgang durch die Bandweberei, Foto: SmartTex-Netzwerk/Thomas Heinick

Bundesforschungsministerin Johanna Wanka besuchte F. J. Rammer GmbH in Ohorn / vti sieht Branche im Aufwind

Die traditionsreiche Oberlausitzer Bandweberei F. J. Rammer GmbH, Ohorn, entwickelt und produziert bereits seit mehr als zehn Jahren textile Hightech-Produkte. Seit Jahresbeginn 2017 wirkt das Unternehmen in dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützten Innovativen Regionalen Wachstumskern „Tailored Optical Fibres“ (Maßgeschneiderte Optische Fasern) mit, dem 18 Firmen und Forschungsinstitute aus Sachsen und Thüringen angehören.  Das Management obliegt dem Optonet e. V., Jena. F. J Rammer untersucht in Kooperation mit der ITP Gesellschaft für Innovative Textile Produkte GmbH, Chemnitz/Weimar, und weiterer Partner das Verhalten leuchtender Bandgewebe, die unter Verwendung gleichmäßig abstrahlender optischer Fasern entstehen. Ziel ist der Einsatz derartiger innovativer Gewebe im Innenraum von Fahrzeugen sowie für medizinische Anwendungen in der Lichttherapie (siehe: http://tailored-optical-fibers.net/).  Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka (CDU) informierte sich am 17. August 2017 bei einem Besuch in dem seit rund 200 Jahren existierenden Lausitzer Familienunternehmen zum Stand der bis 2019 konzipierten Projektarbeiten. Sie folgte der Einladung der in der Region agierenden CDU-Bundestagsabgeordneten Maria Michalk. Die Politikerinnen wurden begleitet von Roland Ermer, CDU-Kandidat für die bevorstehende Bundestagswahl, Udo Witschas, Vize-Landrat des Landkreises Bautzen, und Dr. Peter Werkstätter, Geschäftsführer des Verbandes der Nord-Ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e. V. (vti), Chemnitz.
 

Nützlicher Dialog in Mährens Metropole

atok vti brno

vti-Mitgliedsfirmen mit Partnern von ATOK im Gespräch / Tschechen kommen wieder zur mtex+

„Interessante Gespräche, ausbaufähige Kontakte, gute Bekannte getroffen.“ Mit diesen Worten lässt sich das Fazit der vti-Teilnehmer zum jüngsten tschechisch-deutschen Textilunternehmertreffen zusammenfassen. Das vom Industrieministerium der Tschechischen Republik geförderte Forum fand am 20./21. Aug. 2017 im Rahmen der Modemesse STYL in Brno/Brünn statt. In einem von vti-Hauptgeschäftsführer Dr. Jenz Otto gesteuerten Minibus reisten Steffi Barth, biehler sportswear; Dr. Frank Helbig, pressless GmbH; Andreas Ludwig, Thorey Gera GmbH; Uwe Kruschwitz, Bohemia Fashion; André Rehn, Messe mtex+; Michaela Holá, IHK Chemnitz, und vti-Geschäftsführer Dr. Peter Werkstätter in die 370.000 Einwohner zählende mährische Metropole. Dort komplettierten Gosbert Amrhein, ALTERFIL Nähfaden GmbH, und Alexander Burow, Ihle Strumpf GmbH, die sächsisch-thüringische Unternehmerdelegation.
Am Ankunftstag stand ein Empfang am Messestand des gastgebenden Textilverbandes ATOK sowie ein Besuch der von ALTERFIL installierten Ausstellung „Lace is grace“ auf dem Programm. Zu sehen waren fantasievolle Arbeiten aus Klöppelspitze, die internationale Teilnehmer eines von ALTERFIL ausgerufenen Wettbewerbes eingesandt hatten. Die bereits mehrfach in Deutschland gezeigte Schau konnte mit außerordentlich engagierter Unterstützung der Messe Brno erstmals in Tschechien präsentiert werden.  Wie Geschäftsführer Gosbert Amrhein berichtete, stammen immerhin 510 der insgesamt 2.733 eingereichten Kreationen von Hobby-Spitzenklöpplerinnen aus Tschechien. ALTERFIL unterhält seit geraumer Zeit Lieferbeziehungen zu Konfektionären im Nachbarland. Gosbert Amrhein nutzte die STYL, um seine Firma dort noch bekannter zu machen.

Beim offiziellen Unternehmertreffen am 21. August betonten Jiri Cesal und Dr. Jenz Otto, die Hauptgeschäftsführer von ATOK und vti, übereinstimmend den Nutzen derartiger grenzüberschreitender Begegnungen. Damit werde der im Vorjahr während der mtex+ in Chemnitz erneuerte Kooperationsvertrag zwischen beiden Verbänden weiter mit Leben erfüllt. Von tschechischer Seite stellten sich Vertreter aus produzierenden Unternehmen vor, deren Leistungsspektrum von technischen Geweben, über Bekleidung, Polster- und Bettwaren bis zu Reißverschlüssen und anderen Zutaten reichten. Nach den professionell übersetzten Kurzvorstellungen aller Beteiligten folgten zahlreiche individuelle Gespräche. Außerdem luden die vti-Vertreter gemeinsam mit Messe-Projektleiter André Rehn ihre Partner zur 7. mtex+ 2018 nach Chemnitz ein. Auf jeden Fall werde es dort wieder einen tschechischen Gemeinschaftsstand geben, betonte ATOK-Chef Jiri Cesal. In guter Tradition gehören auch gemeinsame Aktivitäten zur beruflichen Nachwuchssicherung in beiden Ländern zu den Schwerpunkten der Zusammenarbeit.  So treffen sich Vertreter der TU und der Staatlichen Berufsschule für Textil in Liberec auf Anregung von vti-Geschäftsführer Dr. Peter Werkstätter dieser Tage zu fortführenden Gesprächen in Liberec.

Tschechische Textilproduzenten haben die mtex+ 2018 schon im Kalender

vti 2016
Der Termin der nächsten mtex+ vom 29. - 30. Mai 2018 steht bei tschechischen Textilproduzenten bereits im Kalender. Für sein Unternehmen habe die Beteiligung als Aussteller auf der 6. mtex+ wertvolle Kontakte gebracht, bei der 7. mtex+ wolle man deshalb wieder mit dabei sein. Das erklärte Rudolf Paar, Geschäftsführer der Weberei NYKLICEK, Nove Mesto nad Metuji, in einem Gespräch mit Vertretern des Verbandes der Nord-Ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e. V. (vti) und der Messe Chemnitz, die Ende Nov. 2016 an der 52. Vollversammlung des tschechischen Textilverbandes ATOK in Liberec teilnahmen.  In seinem Jahresbericht erinnerte ATOK-Hauptgeschäftsführer Jiri Cesal an die vom Techtex-Cluster CLUTEX organisierte Gemeinschaftsbeteiligung tschechischer Firmen auf der  6. mtex+ sowie an das begleitende Dialog-Forum mit über 30 Textilunternehmern beider Länder, das mit Unterstützung des Außenministeriums in Prag und des Generalkonsulats in Dresden stattfand. Bei dieser Gelegenheit schlossen ATOK und vti einen neuen Kooperationsvertrag ab. 

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Die ATOK-Mitglieder wählten in Liberec ihre Verbandsgremien. Gemeinsam mit ATOK-Hauptgeschäftsführer Mgr. Jiří Česal (l.) gratulierte vti-Referatsleiter Frank Sander (2. v. l.) dem neuen ATOK-Präsidenten Jiří Grund, Fa. GRUND a. s., Mladé Buky  (2. v. r.) sowie den Vizepräsidenten Petr Moravec, Fa. SILK & PROGRESS s.r.o., Moravská Chrastová (3. v. l.) und Otakar Petráček, Fa. Mileta a.s., Prag (r.) zur Wahl.  Foto: mtex+

 

Hohe Ehre für Carbonbeton-Forscher

Preisverleihung deutscher Zukunftspreis
Drei Carbonbeton-Forscher der TU Dresden sind mit dem Deutschen Zukunftspreis für Technik und Innovation 2016 geehrt worden. Bundespräsident Joachim Gauck überreichte die mit 250.000 Euro dotierte Auszeichnung am 30. November in Berlin. Gemeinsam mit ihren Teams hatten Prof. Dr.-Ing. habil. Dipl.-Wirt. Ing. Chokri Cherif, Direktor des Instituts für Textilmaschinen und Textile Hochleistungswerkstofftechnik (ITM), Prof. Dr.-Ing.  Manfred Curbach, Direktor des Instituts für Massivbau,  und Prof. Dr.-Ing. habil. Peter Offermann, ITM-Direktor bis 2005 und Vorstandsvorsitzender des Verbandes TUDALIT, einen mit Carbonfasern bewehrten Beton entwickelt.

Carbon ist viermal leichter und sechsmal tragfähiger als Stahl. Carbonbeton ist widerstandsfähiger und beständiger als herkömmlicher Stahlbeton, da er nicht rostet. Bauteile und Bauwerke können filigraner konstruiert werden; mehr als 50 % Materialeinsparung sind möglich. Damit gehen auch die Reduzierung des Energieverbrauchs und des CO2-Ausstoßes einher. Carbonbeton ermöglicht die Kombination mit Zusatzfunktionen wie Dämmen, Heizen oder Überwachen von Gebäuden. Das Material eignet sich sowohl für Neubauten als auch für die Verstärkung bestehender Bauwerke. Die Lebensdauer von Gebäuden, Brücken und Masten kann durch Auftragen einer dünnen Schicht Carbonbeton deutlich erhöht werden. Schon seit 2006 werden weltweit alte Bauwerke, z. B. ein Kaufhaus in Prag oder Zuckersilos in Uelzen, mit diesem Verfahren verstärkt.  Die Bedeutung der Carbonbeton-Technologie erkannte auch das Bundeministerium für Bildung und Forschung und fördert den 2014 gegründeten Verein C³ – Carbon Concrete Composite e. V. mit bis zu 43 Millionen Euro. Der C³ e. V. ist ein interdisziplinäres Netzwerk aus mehr als 150 Partnern aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden, die gemeinsam die Einführung des Materials auf dem Markt vorantreiben. 

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Bei der Preisübergabe in Berlin (v.l.): Prof. Chokri Cherif, Prof. Manfred Curbach, Bundespräsident Joachim Gauck und Prof. Peter Offermann Foto: © Bildschön / Deutscher Zukunftspreis