C³ Chemnitzer Veranstaltungszentren GmbH
Messeplatz 1, 09116 Chemnitz
   
Stand / Druckdatum: 11.02.2016

Willkommen auf der mtex | Messe für Mobil-Textilien - C³ Chemnitzer Veranstaltungszentren GmbH

 
 
 
6. Int. Messe für Technische Textilien// 31. Mai bis 2. Juni 2016 Messe Chemnitz
6th Int. Trade Fair for Technical Textiles // 31 May to 2 June 2016 Messe Chemnitz

Partner

Chemnitzer Textiltechnik - Tagung
 
 

Ihre Ansprechpartner

André Rehn
Projektleiter
Telefon: +49 (0) 371 38038-106
Fax:        +49 (0) 371 38038-109
E-Mail:   a.rehn@c3-chemnitz.de

Silke Müller
Projektleiterin
Telefon: +49 (0) 371 38038-138
Fax:        +49 (0) 371 38038-109
E-Mail:   s.mueller@c3-chemnitz.de

Karla Brinkmann
Telefon: +49 (0) 371 38038-134
Fax:        +49 (0) 371 38038-109
E-Mail:   k.brinkmann@c3-chemnitz.de

Tina Menz
Telefon: +49 (0) 371 38038-111
Fax:        +49 (0) 371 38038-109
E-Mail:   t.menz@c3-chemnitz.de
 
 
 
 

Die mtex ist FKM-zertifiziert

FKM-zertifiziert
Die C³ Chemnitzer Veranstaltungszentren GmbH lässt die Aussteller- und Besucherzahlen der mtex+ durch einen Wirtschaftsprüfer nach den Regeln der FKM-Gesellschaft zur Freiwilligen Kontrolle von Messe- und Ausstellungszahlen zertifizieren. Denn nur verlässliche Zahlen, Daten und Fakten bieten Planungssicherheit bei Auswahl und Planung der "richtigen" Messebeteiligungen - also derjenigen, auf denen Sie Ihre Zielgruppe finden.
 
 

Textile Chancen cross-over & querbeet – für alle Branchen

 
 
 

WILLKOMMEN! WELCOME! VÍTEJTE! POWITANIE!

mtex_2014_Chemnitz
Textilien mit Zusatzfunktion(en) machen Produkte leichter, robuster & attraktiver; Herstellungsprozesse effektiver. WIE erfahren Entwickler, Designer, Anwender & Entscheider auf der mtex+ 2016.

Unsere Messe der kurzen Wege und intensiven Kontakte erweitert ihr Angebotsspektrum künftig über die Mobiltextilien hinaus. Sie verdeutlicht textile Chancen cross-over & querbeet - für alle Branchen!
 
Wir freuen uns auf zahlreiche Aussteller und Besucher.

Ihr Messeteam
 
 
 
mtex+ Logo deutsch


Die Entdecker-Messe zur Entwicklung & Anwendung technischer Textilien

Produktentwicklung   -  Prozessoptimierung  -  Networking  -  Wissenstransfer




 
 
 
 


Chemnitz ist die Textilhauptstadt Deutschlands. - Neue Zürcher Zeitung

Entdecken Sie die einzigartige Textil-, Forschungs- und Industrieregion Sachsen-Thüringen! International bestens vernetzt. Hier werden Sie fündig.

Composites & Co. parallel auf der LiMA 2016
Die 6. mtex+  läuft parallel zur 4. Chemnitzer Leichtbaumesse LiMA. Themen dort sind u. a. Composites und textilbasierter Leichtbau. www.lima-chemnitz.de

Attraktives Rahmenprogramm
Erstmals findet die renommierte Chemnitzer Textiltechnik-Tagung (15. Auflage) am 31. Mai/1. Juni 2016 während der mtex+ auf dem Messegelände statt. Die Organisatoren erwarten rund 300 Fachleute aus dem In- und Ausland.   
 
 
 
 

NEWS

 

Tschechien ist Partnerland der mtex+ 2016

Flagge Tschechien_mtex+ Partnerland
Tschechien ist 2016 erstmals Partnerland der 6. mtex+. Grundlage dafür ist eine Übereinkunft des Tschechische Textilverbandes ATOK, des Verbandes der Nord-Ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e. V. (vti), des Tschechischen Techtextil-Clusters CLUTEX und der  mtex+. Das berichtete Messechef Michael Kynast bei einem Medientermin am 8. Januar 2016 im Sächsischen Textilforschungsinstitut Chemnitz (STFI), an dem auch ATOK-Vizepräsident Jan Hermansky, Präsident von CLUTEX, sowie Cluster-Managerin Libuse Founova teilnahmen.

Wie Jan Hermansky bei dieser Gelegenheit bekanntgab, wird es auf der mtex+ eine umfangreichen Präsentation  von Firmen geben, an der sich renommierte Hersteller wie SVITAP, Svitay; SILK & Progress, Brnenec; Nyklicek, Nove Mesto nad Metuji; Lanex, Bolatice; KOH-I-NOOR, Prag, sowie Textilforschungsinstitute beteiligen.
 
Sie offerieren  u. a. Strahlenschutz- und andere Hightech-Gewebe,  Gesundheitstextilien für Krankenhäuser, Seile und Schnüre sowie technische Gestricke. „Tschechien verfügt über eine hoch entwickelte Textilindustrie sowie über leistungsstarke Forschungseinrichtungen, jedoch nicht über eine eigene Messe für Technische Textilien“, erläuterte Michael Kynast: „ATOK und CLUTEX haben die Vorzüge unseres in Grenznähe liegenden Messestandortes erkannt, der sich inmitten einer der bedeutendsten europäischen Textil- und Textilmaschinenbauregionen befindet.“  

Gemeinsam zur  mtex+ (v. l.) unterwegs:  STFI-Direktor Andreas Berthel, Messechef Michael Kynast, Libuse Founova (CLUTEX), Friedmar Götz (vti), Jan Hermansky (ATOK/CLUTEX), und Bertram Höfer (vti).
 
 
 

Neues aus Forschung & Industrie für Klinik, Pflege, Gesundheitsschutz, Kur & Wellness

mtex+ 2016_Portrait Barbara Klepsch
Symposium ZukunftTEXTIL 1. Juni 2016  auf der mtex+ / Sonderschau an allen Messetagen

Die Messe Chemnitz schafft mit Symposium & Ausstellung ZukunftTEXTIL ein Netzwerk-Forum, in dem sich Entwickler, Hersteller und  Anwender von Spezialtextilien austauschen können.  Der erste Treff dieser neuen Reihe gilt dem Themenkreis Gesundheitsschutz, Klinik, Pflege, Kur & Wellness. Mitveranstalter sind die AOK PLUS – Die Gesundheitskasse für Sachsen und Thüringen, der HEALTHY SAXONY e. V. und der Verband der Nord-Ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e. V. (vti).  Die Einführungsvorträge halten Barbara Klepsch, Sachsens Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz; Rainer Striebel, Vorstandsvorsitzender der AOK PLUS – Die Gesundheitskasse für Sachsen und Thüringen und Eckhard Bräuninger, Kompetenzzentrum Gesundheitstextilien Sachsen, vti-Vorstandsmitglied. 
 
 
 

UNTERNEHMERREISE ZUR mtex+ - Ausstellung Technische Textilen 2016

Das EU-weit agierende „enterprise europe network“ organisiert Unternehmerreisen zur mtex+ - Messe für Technische Textilien 2016. Die IHK Chemnitz und ihre ausländischen Partner haben vor wenigen Tagen begonnen, kleine und mittelständische Unternehmen aus Südosteuropa sowie aus der Türkei für die Teilnahme an B2B-Meetings zu gewinnen, die während der 6. mtex+ stattfinden werden. Für eine Teilnahme werden die Unternehmen gebeten, die beigefügte Anmeldung auszufüllen.
 
 
 

Ingeborg Neumann: Gestaltung der Textilindustrie 4.0 ist revolutionärer Prozess

Ingeburg Neumann Portrait_mtex+ 2016
t+m-Präsidentin hält Grußwort zur Eröffnung der 6. mtex+

Ingeborg Neumann, Präsidentin des Gesamtverbandes textil+mode e. V. (t+m) gehört am 31. Mai 2016 zu den Grußrednern der Eröffnungsveranstaltung der mtex+. Wie sie auf der jüngsten t+m-Jahrestagung am 3. Dez. 2915 in Berlin betonte, werden innovative Technische Textilien das Alltagsleben künftig noch viel stärker bestimmen als das gegenwärtig bereits der Fall ist. Sie wies darauf hin, dass die Gestaltung der Textilindustrie 4.0 ein revolutionärer Prozess ist, der ganz neue Produkte und Dienstleistungen hervorbringen wird. Notwendig dafür seien politische Rahmenbedingungen, die dem erfolgreichen internationalen Wettbewerb nicht entgegenstehen.
 
 
 
 

Technische Überraschungen mit gestickter Seele

HighStick_mtex+ 2016
Akteure von “highSTICK plus” werden jüngste Entwicklungsergebnisse auf der 6. mtex+ präsentieren

Die traditionell im sächsischen Vogtland beheimatete Stickereibranche baut ihr Know-how bei der Entwicklung, Verarbeitung und Herstellung von Technischen Textilien weiter aus. Das wurde während der Bilanzveranstaltung des Innovativen Regionalen Wachstumskerns „highSTICK plus“ am 28. Oktober 2015 im Textilforschungsinstitut Thüringen-Vogtland e.V., Greiz, deutlich. In Anwesenheit von Dr. Ulrich Barenbrock, Verantwortlicher des im Auftrag des Bundesforschungsministeriums handelnden Projektträges Jülich, stellten die Akteure der sieben interdisziplinären Teilprojekte ihre Arbeitsergebnisse vor. „Unser Firmenbündnis ist sozusagen kurz vor dem Ziel der umfangreichen Entwicklungsarbeiten, die wir gemeinsam mit rund 20 Partnern aus anderen Industriebereichen sowie aus einschlägigen Forschungsinstituten geleistet haben und noch bis Mitte 2016 leisten werden“, berichtete Andreas Reinhardt, Mitglied der Steuerungsgruppe von „highSTICK plus“ und Geschäftsführer der Modespitze Plauen GmbH. Im Rahmen des von ihm geleiteten Teilprojekts wurden sticktechnisch Dehnungs-Sensoren in faserverstärkte Leichtbaustrukturen eingebracht.
 
 
 
 

STFI Chemnitz errichtet Zentrum für Textilen Leichtbau

mtex+ 2016_Portrait Andreas Berthel
Das Sächsische Textilforschungsinstitut, Chemnitz,  erweitert seine Kapazitäten um ein „Zentrum für Textilen Leichtbau". Auf dem  Institutsgelände entsteht gegenwärtig eine 2.100 m² große Technikum-Halle mit Konferenzebene. „Damit stellen wir uns auf den wachsenden Forschungsbedarf in diesem Segment ein", erläuterte Andreas Berthel, Geschäftsführender Direktor des STFI.  „In die Halle werden wir unser Carbonfasertechnikum, das Faserverbundtechnikum sowie ein Prüflabor für Leichtbaustrukturen integrieren. So verfügen wir über beste Voraussetzungen für die Entwicklung neuer Technologien und deren Erprobung unter industrienahen Bedingungen."
 
mtex+ 2016_Zentrum Leichtbau
 
 
 

STEX: Neues Forschungszentrum für textile Strukturen am Fraunhofer-Institut IWU in Chemnitz

STEX_mtex+ 2016
Prof. Dr.-Ing. Lothar Kroll (l.) und Prof. Dr. Welf-Guntram Drossel
Am Chemnitzer Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU ist am 30. Sept. 2015 das Fraunhofer-Forschungszentrum „Systeme und Technologien für textile Strukturen“ (STEX) gegründet worden. Es kooperiert eng mit der Professur Strukturleichtbau und Kunststoffverarbeitung der TU Chemnitz. Der Freistaat Sachsen unterstützt die Gründung mit einer Anschubfinanzierung von 5 Mio. EUR bis 2019. Die Führung von STEX obliegt Prof. Dr.-Ing. Lothar Kroll, Leiter der Professur Strukturleichtbau und Kunststoffverarbeitung und Dekan der Fakultät Maschinenbau der TU Chemnitz, Direktor des Cetex-Instituts, Chemnitz. Die Mitarbeiterzahl soll von gegenwärtig fünf auf 40 wachsen.
 
 
 

Norafin erstmals als Aussteller dabei

Norafin Andre Lange_mtex+ 2016
André Lang verstärkt Messebeirat der mtex+

Der sächsische Vliesstoffproduzent Norafin Industries (Germany) GmbH, Mildenau, wird erstmals mit einer umfangreichen Präsentation auf der mtex+ dabei sein.
„Wir begrüßen das neue Messekonzept, weil wir so die ganze Bandbreite unseres Sortiments von technischen Vliesstoffen für ganz unterschiedliche Anwendungsgebiete darstellen können“, erklärte Geschäftsführer André Lang. „Gern habe ich das Angebot zur Mitarbeit im Messebeirat angenommen. Nicht zuletzt in meiner Eigenschaft als ‚Botschafter des Erzgebirges‘ werde ich allen Geschäftspartnern von Norafin empfehlen, sich den Termin der mtex+ unbedingt zu notieren. Immerhin verfügt Chemnitz mit dem Sächsischen Textilforschungsinstitut über das international führende Vliesstoff-Kompetenzzentrum. Doch auch viele andere in Sachsen und Thüringen angesiedelte Unternehmen und Institute sind außerordentlich interessant – sowohl Textilhersteller als auch für Anwender-Branchen.“ André Lang hatte für Norafin am 5. September in Dresden den „Großen Preis der Mittelstands 2015“ der bundesweit agierenden Oskar-Patzelt-Stiftung in Empfang genommen.  www.norafin.com
 
 
 

15. Chemnitzer Textiltechnik-Tagung: „Textiltechnik als Schlüsseltechnologie der Zukunft“

Foto Pressemitteilung CETEX_mtex+ 2016
Tagung findet erstmals in der Messe Chemnitz statt
 
„Textiltechnik als Schlüsseltechnologie der Zukunft“ lautet das Motto der 15. Chemnitzer Textiltechnik-Tagung (CTT) am 31. Mai und 01. Juni 2016. Erstmalig findet die Tagung in der Messe Chemnitz statt.
 
Themenkomplexe sind Ressourceneffiziente Textilmaschinen und Verfahren, Smart Textiles, Halbzeuge und Preformtechnologien, Prozessautomatisierung und -kontrolle, Verbundbauteile in Leichtbauweise, Prozess- und Struktursimulation sowie Nachhaltigkeit textiler Prozesse und Recycling.

Bis zum 15. September 2015 können unter www.chemtextiles.de Vorträge angemeldet werden.
 
 
 

Starke ostdeutsche Präsenz auf der „Techtextil 2015“

Bertram Höfer
Bertram Höfer, vti Hauptgeschäftsführer


Branchenverband vti: Einzigartiger Textil-Cluster Sachsen-Thüringen bestimmt Tempo international mit.

Insgesamt 61 Aussteller aus den jungen Bundesländern – mehr als je zuvor - demonstrierten vom 4. bis 7. Mai 2015 auf der internationalen Leitmesse „Techtextil“ in Frankfurt/M. ihre Leistungskraft.

„Unsere Firmen und Institute haben unter Beweis gestellt, dass sie das Tempo bei der Entwicklung von technischen Textilien und Technologien international mitbestimmen.Davon zeugt nicht zuletzt die Verleihung des Innovationspreises der diesjährigen ‚Techtextil‘ an das Institut für Textilmaschinen und Textile Hochleistungswerkstofftechnik der TU Dresden“, resümierte Bertram Höfer, Hauptgeschäftsführer des in Chemnitz ansässigen Verbandes der Nord-Ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e. V. (vti): „Unsere 16.000 Beschäftigte zählende Branche erwirtschaftet bereits die Hälfte ihres Umsatzes mit innovativen technischen Textilien, 30 Prozent entfallen auf Heimtextilien und 20 Prozent auf Bekleidung.“
 
Am Stand des Wachstumskerns highSTICKplus
Am Stand des Wachstumskerns highSTICKplus
An der „Techtextil“ beteiligten sich alle ostdeutschen Textilforschungseinrichtungen sowie das vom Bundesministerium für Bildung und Forschungsministerium geförderte Verbundprojekt ‚futureTEX – Ein Zukunftsmodell für Traditionsbranchen in der vierten industriellen Revolution‘. Daran wirken unter Leitung des  Sächsischen Textilforschungsinstituts (STFI), Chemnitz, 180 Forschungs- und Industriepartner aus ganz Deutschland mit, davon 80 Prozent aus den jungen Bundesländern. „Die Basis für futureTEX bildet unser einzigartiger Cluster von Textilproduktion, Textilmaschinenbau und Textilforschung, der insbesondere in Sachsen und Thüringen konzentriert ist“, erläuterte Bertram Höfer: „Dessen  Stärken wollen wir ausbauen und noch besser bekannt machen. Deshalb laden wir die Fachwelt vom 31. Mai bis zum 2. Juni 2016 zur neu profilierten Fachmesse mtex nach Chemnitz ein. Unter dem Titel „mtex+“ geht es bei der 6. Auflage dieser bislang Mobiltextilien vorbehaltenen Messe erstmals um Entwicklung, Herstellung und den Einsatz von  Hightech-Textilien für alle potenziellen Anwender-Branchen.“   www.vti-online.de 
 
 
 
 

Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft geschlagen

11.05.2015
Um den Transfer zwischen wissenschaftlichen Errungenschaften und Wirtschaft zu unterstützen, hat sich Anfang dieses Jahres die Industrieforschungsgemeinschaft Konrad-Zuse gegründet.
Benannt nach dem deutschen Computerpionier Konrad Zuse (1910-1995), ist der Verband die erste bundesweite Vertretung der gemeinnützigen Industrieforschungseinrichtungen. Geleitet wird diese von Präsident Dr.-Ing. Ralf-Uwe Bauer, Geschäftsführender Direktor des Thüringischen Instituts für Textil- und Kunststoff-Forschung e.V. (TITK).
Die Gemeinschaft hat es sich zum Ziel gemacht, als Partner der Wirtschaft, den Technologietransfer zwischen Innovation und der Umsetzung dieser in neuen Produkten zu beschleunigen um somit deutsche, mittelständige Unternehmen zu unterstützen.
 
 
 
 

Cetex Projekt erfolgreich beendet

Cetex
07.05.2015
Das am Cetex Institut durchgeführte Projekt zur Herstellung superweicher Garne wurde erfolgreich beendet. Das Forschungsprojekt verfolgte das Hauptziel die Herstellung von superweichen Garnen in Ringgarnqualität mit sehr geringen Drehungsbeiwerten nachzuweisen. Auf Basis des Zentrifugenspinnverfahrens soll dabei eine deutlich höhere Produktivität erzielt werden, im Vergleich zum Ringspinnen. Gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, stellt der Nachweis der Herstellbarkeit der neuartigen Garne ein großes Potenzial für die Herstellung neuer, extrem weicher Stoffe dar.
 
 
 

Vliesstoff-Wärme für Flugzeughaut und Pistenbully

Norafin Mildenau
Mildenau / Chemnitz –  Elektrisch beheizbare Vliesstoffe gehören zu den jüngsten Produktneuheiten der Norafin Industries (Germany) GmbH, Mildenau/Erzgebirge. „Im Vergleich zu anderen Heiztextilien zeichnen sie sich aus durch geringes Gewicht, kurze Aufheizzeiten und eine ausgesprochen gleichmäßige Wärmeverteilung, selbst an Ecken oder Kanten. Sie sind luftdurchlässig und in der Verarbeitung einfach zu handhaben“, berichtete Geschäftsführer André Lang während eines Medientermins des Verbandes der Nord-Ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e. V. (vti) am 6. Januar 2015 in Chemnitz. Die mit einem Metallfaser-Anteil ausgerüsteten Textilien können u. a. als Dach-, Wand- oder Fußbodenheizungen in Gebäuden bzw. Gehwegen eingesetzt werden, ebenso als Wärmequellen an vereisungsgefährdeten Behältern und Rohrleitungen, in Fahrzeugen, im Wellness- und Medizinbereich sowie in Schutzbekleidungen oder in Spezialschuhen.   
 
Da die neuen Vliesstoffe sehr gut Harze aufnehmen, eignen sie sich für die Herstellung von Faserverbundwerkstoffen (Composites), insbesondere von glasfaserverstärkten Kunststoffen (GFK).  So können im Flugzeugbau eingesetzte beheizbare GFK die Eisbildung an Tragflächen bzw. Außenhaut verhindern.  „Gegenwärtig entwickeln wir im Rahmen eines vom Bundesforschungsministerium unterstützten Netzwerks wärmeführende Formwerkzeuge aus GFK, mit denen sich dank des homogenen Härtungsprozesses robuste Composites-Bauteile besser und effektiver herstellen lassen als bisher“, erläuterte André Lang: „Unsere ersten damit gefertigten Prototypen sind mehrfach gewölbte Kunststoffteile für die Scheinwerfer von Pistenbullys.“  Das mittelständische Textilunternehmen kooperiert dabei u. a. mit der für die elektronische Steuerung zuständigen IMM GmbH, Mittweida, und dem Kunststoffverarbeiter Lätzsch GmbH, Kitzscher.
 
Erst unlängst war Norafin von der US-Stiftung für technische Textilien IFF für sein innovatives Vliesstoff-Sortiment mit dem Markennamen Norafin Komanda® ausgezeichnet worden. Diese waschbeständigen Materialien eignen sich u. a. zur Herstellung von Schutzbekleidungen für Gießerei-Arbeiter, für Schweißer oder für Starkstrom-Monteure.  Das für kundenspezifische Produktentwicklungen bekannte Unternehmen generiert 70 Prozent seines Umsatzes im Export, insbesondere in den USA, den Niederlanden, in Tschechien, Frankreich, Belgien und Großbritannien. 2014 betrug der Jahresumsatz rund 23 Mio. EUR.  Die mittlerweile von 150 Mitarbeitern hergestellten technischen Textilien werden überwiegend für die industrielle Filtration, für Schutzbekleidungen, für die Herstellung von Composites sowie im Medizinbereich eingesetzt.  Mit Unterstützung des deutschen Investors Pinova Capital GmbH, München, investiert Norafin in Mildenau in den Jahren 2013 bis 2016 rund 13,5 Millionen EUR in die Erweiterung der Produktion. So ging vor anderthalb Jahren die zweite Wasserstrahllinie der Firma in Betrieb, auf der im so genannten Spunlace-Verfahren sowohl Hochleistungskunstfasern als auch Natur- bzw. Mineralfasern verarbeitet werden können.
 
Narafin Mildenau
Die Geschichte von Norafin reicht bis ins Jahr 1983 zurück, als das später privatisierte Unternehmen in Kooperation mit dem heutigen Sächsischen Textilforschungsinstitut Chemnitz (STFI) die erste europäische Wasserstrahllinie zur Vliesherstellung in Betrieb nahm. Nach wie vor nutzt Norafin bei vielen Produktentwicklungen die weltweit anerkannte Vliesstoff-Kompetenz des STFI.   www.norafin.com
 
Pressekontakt: Eveline Salem, Norafin, Tel. 03733 5507-0, eveline.salem@norafin.com
 
 
 

5. Internationale Mobiltextilien-Schau „mtex“ und 3. Leichtbau-Ausstellung „LiMA“ gingen in Chemnitz erfolgreich über die Bühne

Triebkopf für Hochgeschwindigkeitszüge in Aluschaum-Sandwich-Bauweise als Weltneuheit präsentiert

Chemnitzer Fachmessen 2014
Auf hohem fachlichen Niveau gingen die 5. Internationale Mobiltextilien-Schau „mtex“  sowie die 3. Leichtbau-Ausstellung für den Maschinen-  und Anlagenbau „LiMA“ vom 14. bis 16. Mai 2014 in  Chemnitz über die Bühne.  88 Aussteller aus  Deutschland, den Niederlanden, Österreich, Indien, Israel und der Schweiz präsentierten im Freistaat Sachsen, inmitten einer der wichtigsten deutschen Automobilbau-, Maschinenbau- und Textilregion, ihr Leistungsspektrum.   "mtex" und "LiMA" fanden erstmals im Rahmen der neu konzipierten „Chemnitzer Fachmessen“ parallel zur Sächsischen Industriemesse  SIT und dem „IT Anwenderforum“ statt.  Insgesamt begutachteten  nahezu  5.000 Besucher die Offerten der über 300 Aussteller, darunter renommierte Forschungsinstitute, und nahmen an Symposien sowie Workshops teil.